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Terrazzoböden

Terrazzo ist ein altes italienisches Wort für "Bodenbelag". Die Herstellung des Terrazzobodens ist ein uraltes Handwerk. Erst in jüngster Zeit wurde in Südanatolien eine Kultstätte mit einem absolut planebenen Terrazzofußboden entdeckt. Dieser Terrazzoboden aus Kalksplit und Kalkmörtel konnte auf die Zeit um 8000 v. Chr. datiert werden.

Die damaligen Herstellungsregeln haben noch heute Gültigkeit, so z. B. daß der Boden in einzelne Felder eingeteilt werden muß. Diese Feldeinteilung wurde früher durch Mosaik Einlegearbeiten durchgeführt, während heute aus Kostengründen vorwiegend Alu-, Messing-, Edelstahl-, oder Plastikschienen eingesetzt werden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben die Normzemente die früher gebräuch- lichen Bindemittel Kalk, Gips oder Traßkalk ersetzt.

Der Terrazzo ist eine Verbundkonstruktion aus einem mindestens 5 cm starken Unterbeton, in dem die Schienen verankert werden und auf den dann ein 2-3 starker Terrazzovorsatz aufgebracht wird.

Der Terrazzovorsatz besteht aus weißem oder grauem Portlandzement, farbigen Körnungen, evtl. Farbpigmenten und Wasser. Er wird baldmöglichst auf den Unterbeton aufgebracht, abgezogen und mit Stahlwalzen abgewalzt. Je sorgfältiger und intensiver der Walzvorgang durchgeführt wird, um so stärker wird das Material verdichtet und um so mehr wird eine Rißbildung ausgeschlossen.

Um eine hohe Festigkeit zu erreichen, wird der Belag einige Tage mit Folie abgedeckt, so daß die Feuchtigkeit nicht zu schnell verdunsten kann.

In mehreren Schleifvorgängen, einschließlich Spachteln, wird der Terrazzoboden bis zum Feinschliff bearbeitet. Die Oberfläche kann aber auch gewaschen, sandgestrahlt oder gestockt werden.